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Zusammenfassung auch auf: Die Großbildprojektionen von CASA MAGICA zeichnet eine Besonderheit aus, die zunächst technischer Natur ist, jedoch alsbald ästhetisch und inhaltlich wirksam wird. Unzufrieden mit der gängigen Praxis und deren Möglichkeiten, entwickelte Förster ein computergestütztes Verfahren, das die exakte Anpassung der projizierten Bilder an die Architektur ermöglicht. Im Gegensatz zu einer bloßen Nutzung der Architektur als mehr oder weniger gut geeignete Leinwand, wird die Architektur in die Bildgestaltung integriert. Eindrucksvoll verschmelzen Bild und Raumgefüge, sodass als Extrempunkte der erzeugbaren Visionen einerseits direkte Thematisierungen des Bauwerks selbst, andererseits eine völlige illusionistische Überformung der Architektur, wie sie das Barock meisterhaft beherrschte, entstehen. Die Anwendung dieser
gestalterischen Möglichkeiten hat zum Ergebnis, dass kein CASA
MAGICA-Projekt dem anderen gleicht. Mit der spezifischen Eigenheit des
Ortes verbindet sich die jeweilige künstlerische Gestaltung. Aus Ort,
Stil, Anlass und Darstellungsthema wird ein singuläres gesamtheitliches
Konzept entwickelt. Es ist erweiterbar um Musik, Tanz, Schauspiel oder
andere visuelle Medien wie z.B. Laser. Basiert der Ablauf einer Schau auf einer Musikaufnahme, so kann ihre Dynamik durch Synchronprogrammierung der Projektion in erstaunlicher Weise gesteigert werden. Auf der Grundlage von Einzelbildwechsel oder Scrollertechnik stehen vielfältigste visuelle Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, sollte man in Erinnerung behalten, dass jedes projizierte Großbild für sich schon eine Fülle von visuellen Eindrücken bietet, sodass sich auch langsam wechselnde Bildfolgen oder Standbilder als äußerst attraktiv erweisen. |
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